2,7 Millionen Gründe f. eine verschärfte Umsetzung

der EU-Tierversuchsrichtlinie! Quelle: Ärzte gegen Tierversuche

Die EU hat eine neue Tierversuchsrichtlinie verabschiedet. Das neue Regelwerk wird in den nächsten Jahren über Leben und Tod der mehr als 12 Millionen Tiere in Europas Labors bestimmen, davon allein 2,7 Millionen Tiere in Deutschland. Die Richtlinie muss nun in nationales Recht umgesetzt werden.

Im Laufe des politischen Prozesses wurde der ursprüngliche Entwurf der Richtlinie dramatisch verschlechtert. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd. Das Regelwerk verwaltet Tierversuche, verhindert aber keinen einzigen.

Bei der nun folgenden Umsetzung in deutsches Recht dürfen die laschen Vorgaben der Richtlinie nicht einfach übernommen werden. Vielmehr besteht jetzt die Chance, das deutsche Tierschutzgesetz zu verschärfen und den längst überfälligen Ausstieg aus dem Tierversuch voranzutreiben.

Unsere Hauptforderungen:

  • Die ethische Abwägung muss bei der Genehmigung von Tierversuchen den Kern bilden.
  • Verbot von Versuchen an Affen.
  • Verpflichtende Anwendung tierversuchsfreier Methoden bei Verfügbarkeit und nicht erst nach behördlicher Anerkennung, was Jahre oder Jahrzehnte dauern kann.
  • Rückwirkende Bewertung aller Tierversuchsprojekte. So kann im Nachhinein festgestellt werden, dass Tierversuche nicht dem medizinischen Fortschritt dienen.
  • Erhöhung der Transparenz durch Veröffentlichung von Projektzusammenfassungen und Ergebnissen aus der rückwirkenden Bewertung.

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