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Frau Künast setzt sich durch

Frau Künast setzt sich durch!

Pressemeldung 01.12.2003

Frau Renate Künast setzt sich beim Verbot der Käfighaltung für Legehennen duch.

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Ab Ende 2006 ist die herkömmliche Käfighaltung verboten", erklärte Renate Künast am Freitag und erteilte einem mehrheitlich getroffenen Beschluss des Bundesrates eine Abfuhr.

Die Mehrheit der Bundesländer, die im Bundesrat vertreten sind, wollte das Verbot der herkömmlichen Käfighaltung für Legehennen kippen. Geplant war eine feste Verschiebung um 3 Jahre auf 2010. Tierschützer sahen hierin eine Hinhalte-Taktik, wie sie gerne von politischen Institutionen praktiziert wird, um lästige Beschlüsse de facto außer Kraft zu setzen. Die federführenden Politiker dieser Initiative hatten aus taktischen Gründen die Frage der Verschiebung des Verbots der Käfighaltung von Legehennen an eine Tierschutz-Verordnung für Schweine und andere Nutztiere gekoppelt, und so gehofft Künast unter eine Art „moralischen Zugzwang“ zu setzen.

Ministerin Bärbel Höhn (Grüne) kritisierte die wortführenden Länder wie Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommmern, sich von dem im Jahre 2001 gefassten Beschluss zum Ende der Käfighaltung ab 2007 abzuwenden, und sich dazu einer vorgeschobenen Gegenleistung bei der Schweinehaltung zu bedienen. «Kein Kuhhandel zwischen Huhn und Schwein», forderte Höhn.

Nun muss allerdings eine frühzeitige nationale Tierschutzregelung für die Haltung auch anderer Nutztiere geschaffen werden. Künast kündigte für 2005 eine neue Richtlinie für die Schweinehaltung an.

Mein Statement: Weiter so Frau Künast! Meine Unterstützung haben Sie!

 
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