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Galgos und Podencos

Das Leben und Sterben der Podencos und Galgos

Galgo kurz vor dem Verhungern

in Spanien

Ende Januar endet die Jagdsaison in Spanien und Tausende von Galgos und Podencos ereilt, wie jedes Jahr, ein schreckliches Schicksal:

Ihre Besitzer, die spanischen Jäger (auch Galgueros), werden ihrer überdrüssig und setzen die Hunde entweder aus oder man findet die Tiere stranguliert, an einem Baum hängend, vor.

Occupy for Animals hat nun, auf Anfrage von Beryl Brennan (Galgo News), auf seiner Webseite einen Brief an den Präsidenten der spanischen Galgo Vereinigung, des Dachverbandes aller spanischen Jagdvereine, veröffentlicht, und appelliert an die Verantwortlichen zeitnah Verbesserungen für die unkontrollierte Überzüchtung der Rassen, ihrer Lebensbedingungen und striktere Zuchtkontrollen einzuführen.

>>>>ZUM BRIEF, DER BIITE PER POST ABZUSCHICKEN IST
http://www.occupyforanimals.org/uploads

<<<< einfach ausdrucken, unterschreiben und per Post abschicken (0,75 Cent)

Wir möchten alle Tierschützer und auch Liebhaber dieser wunderschönen Tiere dazu aufrufen sich an der Aktion zu beteiligen!

 

Hintergrund:

Galgo aufgehängt

Podencos und Galgos werden in Spanien zur Jagd eingesetzt. Von den Jägern als reines Werkzeug benutzt, fristen sie ein tristes und trauriges Leben, angekettet an ihr Schicksal.

Und so haben die Spanier nach der Jagdsaison keine Verwendung mehr für die Hunde, die eben nur diesen einen Zweck erfüllen.

Das spanische Tierschutzgesetz verbietet zwar die körperliche Misshandlung oder Verstümmelung der Tiere, genauso wie die Kettenhaltung oder das Aussetzen von Hunden. Aber diese Gesetze werden von den spanischen Jägern Tag für Tag missachtet und von der Regierung gebilligt.

Die spanischen Jagdhunde leben ihr ganzes Leben am Rande des Verhungerns, ohne menschlichen Kontakt – mit Ausnahme zu ihren Peiniger. Viele der Tiere leben meist nur 2-3 Jahre, danach werden sie ersetzt- die Zuchthündinnen leben etwas länger.

Zum Beginn der Jagdsaison haben die Jäger ca. 20 Hunde, und am Ende der Saison sind es nur noch 5, die die Quälereien und den ständigen Hunger überlebt haben. Die Hunde, die nicht mehr gebraucht werden, werden schließlich „entsorgt“.
Hierbei wird besonders gerne eine Methode angewendet, die sich weitläufig „Piano spielen“ nennt:

Der Hund wird mit einem Strick um den Hals an einem Baum aufgehängt, so dass er mit seinen Hinterläufen den Boden gerade noch berühren kann. Während der Hund um sein Leben kämpft und versucht Halt auf dem Grund unter ihm zu finden, „tanzt“ er hin und her. Es ist ein langsamer, besonders quälender Tod, voller Panik, Angst und Schmerz. Für die spanischen Jäger ist es pure Unterhaltung…!

Das Leben eines spanischen Jagdhundes gleicht der Hölle auf Erden.

Occupy for Animals hat einen ausführlichen Bericht über das Leben und Sterben der Podencos und Galgos auf seiner Internetseite veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Infos auf deutsch:
http://www.million-actions.de/2012/01/21/das-leben-und-sterben-der-podencos-und-galgos-in-spanien/

 

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