Neuronengeflüster im Endhirn

Schlechte Nachrichten für Freunde des Angelsports: Fische sind offenbar weit mehr als bloße Reflexmaschinen. Sie nehmen Schmerzen bewusst wahr und leiden unter ihnen. Forscher fordern deshalb, sie mit Vögeln und Säugetieren auf eine Stufe zu stellen.

Millionen Hobby-Angler und Sportfischer können nicht irren. Der hässliche Haken im Maul, so glauben sie, tue Fischen nicht weh. Das Nervensystem der Wasserbewohner sei viel zu primitiv, als dass sie echten Schmerz empfinden könnten.

Wenn sie angebissen haben, wehren sie sich zwar oft nach Leibeskräften. Aber bestätigt nicht gerade dies, wie wenig sie die Pein spüren? "Wenn Angelhaken schmerzhaft wären, dann würden die Fische beim Drill nicht kämpfen, sondern dem Zug der Schnur so willig folgen wie ein Stier, der mühelos am Nasenring geführt wird", argumentiert der Wiener Angler Johann Brabenetz im Fachblatt "Der Fliegenfischer".

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Quelle: http://www.spiegel.de/

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