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News Delfine und Wale Teil 3

Lärm tötet die sanften Meeres-Riesen

Hobart (pt) vom 26.11.03
120 Grindwale und Delfine sind auf einem Strand der südaustralischen Insel Tasmanien verendet. Die Meeressäuger waren nach Einschätzung von Wissenschaftlern entweder in Panik vor einem Fressfeind, wegen einer Ansammlung von Beutetieren, durch Schiffslärm oder aber Sonargeräte in die seichten Küstengewässer getrieben worden. Britischen Forschern gelang jetz t der Nachweis, dass Unterwasserlärm Meeressäuger töten kann. Die Symptome gleichen der Taucherkrankheit: Lähmungen, Krämpfe, neurologische Ausfälle und Atembeschwerden. Die Wale verlieren dann die Orientierung.

Auch die Sänger der Ozeane, die Buckelwale, sind durch Lärm gefährdet.

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Laternen für Wale und Delfine

17/11/2003 08:54 AM

Am Freitagabend, den 14. November, erstrahlten die Straßen rund um das Sea Life Speyer im Schein von vielen Kerzen. Ein Laternenumzug für Kinder zum Thema "Rettet die Wale und Delfine" wurde vom Sea Life Speyer, der WDCS und Greenpeace ins Leben gerufen.

Ca. 30 Kinder des Kindergartens Cite de France und des Spielhauses Sarah Lehmann kamen in Begleitung ihrer Eltern und Geschwister. Stolz präsentierten alle ihre selbstgebastelten Laternen, auf denen die unterschiedlichsten Wal- und Wassertiere zu erkennen waren. Unsere Delfinattrappe Ben und aufgenommene "echte" Walrufe begleiteten die Kinder auf dem Umzug durch die Stadt.

Anlass der Aktion ist die Tatsache, dass Island in diesem Jahr erstmalig nach 14 Jahren wieder Wale getötet hat. Nachdem die Fangsaison dort seit wenigen Wochen abgeschlossen ist, ist die Flotte Japans im November ins Walschutzgebiet Antarktis ausgelaufen, um unter dem Deckmantel der Wissenschaft zahllose Tiere zu fangen und das Fleisch auf den Märkten zu veräußern. Zudem haben in den Gewässern Japans in diesem Herbst erneut die traditionellen, blutigen Treibjagden stattgefunden, denen Hunderte Delfine zum Opfer gefallen sind.

Obwohl vor allem die Kleinen nach einem langen Marsch durch Speyers Altstadt schon ein wenig müde waren, hörten sie gespannt den zweiten Teil der Geschichte über das japanische Mädchen Tomoko, die eine Gruppe Delfine rettet, nachdem sie selber einmal von einem Delfin aus einer großen Gefahr befreit worden ist.

"... in Japan gibt es tatsächlich einige Menschen, die sich um Delfine sorgen und sie schützen wollen, aber es gibt auch viele, viele andere, die Wale und Delfine fangen und töten."

Und weil mit dem Licht der Laternen ein Zeichen der Hoffnung auf die Rettung von Delfinen und Walen gesetzt werden sollte, ließen am Schluss alle Beteiligten ihre selbst gebastelten Delfinlaternen auf dem Wasser eines großen Beckens im Sea Life Speyer schwimmen.

Wer konkreter etwas für den Schutz von Walen und Delfinen tun möchte, kann eine symbolische Patenschaft für Ben oder andere Patendelfine in der Nordsee übernehmen.

Quelle: WDCS

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