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News Delfine und Wale Teil 1

  Walhaie sind die gößten bekannten Fische

Quelle: dpa

Walhai wird mit Bagger an Land gehievt

Quelle: T-Online vom 02.01.2009

Türkische Fischer haben in der nördlichen Ägäis einen zehn Meter langen Walhai gefangen. Das zwei Tonnen schwere Tier wurde nach dem Fang mit der Hilfe eines Baggers an Land gehievt, berichteten türkische Medien.

Die Fischer Turan Özen und Ethem Kus berichteten, der Hai habe vier Stunden lang gekämpft, bevor er aufgegeben habe. Das Tier war länger als die Fischerboote, die ihn schließlich in den Hafen schleppten. "Ich habe noch nie einen so großen Hai gesehen", sagte Kus.

Walhai wird vermutlich verkauft
Was die beiden erfolgreichen Fischer mit ihrem Fang tun wollen, blieb zunächst unklar. In einigen Meldungen hieß es, der Walhai werde nach Griechenland verkauft. Andere Medien berichteten, ein Kaufmann aus Russland habe sich den Fang gesichert.

Friedliche Riesen
Warum der Fisch gefangen wurde, ist allerdings unklar. Walhaie gelten als gefährdet und sind international unter Schutz gestellt. Die friedlichen Tiere sind die größten unter den heutigen Haien und die größten Fische, die es gibt. Sie ernähren sich lediglich von Plankton und kleinen Fischen.

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Zu schnelles Schwimmen tut Delfinen offenbar weh

Quelle: T-Online vom 11.12.2008

Mit einer Geschwindigkeit von etwa 54 Kilometern pro Stunde sind Delfine im Wasser ziemlich zügig unterwegs. Dabei könnten sie noch wesentlich schneller schwimmen. Nach einem Bericht des Magazins "Geo" wollen die schnellen Schwimmer aber durch ein langsameres Tempo Schmerzen vermeiden.
Nach Erkenntnissen eines Forscherteams vom Technion-Israel Institute of Technology im israelischen Haifa unterliegen Delfine nämlich einem physikalischen Phänomen, das wegen seiner Zerstörungskraft auch Schiffsingenieure vor Probleme stellt: der Kavitation.

Unterdruckzonen bei hoher Geschwindigkeit
Bei rascher Fahrt durchs Wasser - jenseits von 36 bis 54 Kilometer pro Stunde - entstehen im Wasser Unterdruckzonen, in denen sich kleine Dampfblasen bilden. Diese setzen beim Zerplatzen Kräfte frei, denen sogar das Metall von Schiffsschrauben auf Dauer nicht standhält.

Wie Nadelstiche
Die Höchstgeschwindigkeit von Delfinen liegt bei etwa 54 Kilometern pro Stunde. Ihr stromlinienförmiger Körper würde aber eine wesentlich schnellere Fortbewegung ermöglichen. Da sie jedoch am Schwanz ein Geflecht von Nerven tragen, dürften sie die platzenden Kavitationsblasen auf der Haut wie Nadelstiche empfinden. Das vermuten die Wissenschaftler, welche die Kräfte berechnet haben, die auf die Schwanzflossen verschiedener Fische und Meeressäuger wirken.

Blauer Marlin erreicht 100 Kilometer pro Stunde
Zwar gibt es schnellere Schwimmer als die Delfine, etwa den blauen Marlin mit rund 100 und den Thunfisch mit 62 Kilometern pro Stunde. Doch hätten beispielsweise Thunfische keine sensiblen Nervenenden in der Schwanzflosse, berichteten die Forscher. Dafür sei das Körperteil bei diesen Schwimmern oft stark durch Kavitationsfraß lädiert.

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