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Warum sind Tierversuche überflüssig!?

Warum sind Tierversuche überflüssig?

Die kosmetische Industrie führt als Grund für die Durchführung von Tierversuchen die Verbrauchersicherheit an. Angeblich können nur Tierversuche die Unbedenklichkeit der Kosmetika garantieren und vor möglichen Schäden durch ein neues Produkte schützen.

Doch in Wahrheit tragen Tierversuche nichts zur Sicherheit des Verbrauchers bei. Die Ergebnisse der Experimente lassen sich wegen der vielfältigen anatomisch-physischen und psychischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Tieren untereinander nicht auf den Menschen übertragen. Tierversuche bieten niemals eine Gewähr dafür, ein sicheres Produkte in den Händen zu halten. Nur der Einzelne, und oft erst nach Jahren, kann für sich feststellen, wie das eine oder andere Erzeugnis bei ihm gewirkt hat.

Dass Tierversuche nichts zur Sicherheit des Verbraucher beitragen, zeigt die Latte der Schadensfälle, die immer wieder auftreten: Erinnern wir uns an den Skandal 1986, als in diversen Shampoos und Badezusätzen große Mengen des krebsfördernden Dioxan gefunden wurden.

Wenig später fand die Stiftung Warentest zum Teil die fünffache Menge der zugelassenen Höchstkonzentrantionen von krebserzeugenden Schwermetallen wie Arsen, Barium, Blei und Quecksilber in vielen Lippenstiften, Wimperntuschen und Lidschatten. Künstliche Dufstoffe, die in Parfüms, Seifen und Körperlotionen vorkommen, sind gesundheitlich bedenklich und umweltschädlich, berichtete 1995 die FAZ. Sie sind biologisch schwer abbaubar und gelangen über das Abwasser in Flüsse und Seen, wo sie sich im Fettgewebe von Fischen und Muscheln anreichern. Das Verbrauchermagazin Öko-Test fand im Jahr 2001 in 18 von 22 Blondierungsmitteln gesundheitsbedenkliche Farbstoffe und krebsverdächtige Konservierungsmittel.

Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Eine Lösungsmöglichkeit wäre, auf die Neuentwicklung von Schönheits- und Körperpflegemittel weitgehend zu verzichten und lieber auf bewährte Produkte zurückzugreifen. Einige wenige Firmen tun dies bereits.

Doch auch für Unternehmen, die auf neue Kosmetikprodukte setzen, gäbe es eine Alternative. Für alle der oben genannten gängigen Tierversuche existieren bereits Testverfahren, die mit schmerzfreier Materie arbeiten - so genannte In-vitro-Methoden.

Die Verwendung solcher Reagenzglastests ist nicht nur ethisch unbedenklich. Ihre Ergebnisse sind auch zuverlässiger und aussagekräftiger. Zudem sind die Tests schneller und billiger als die herkömmlichen Tierexperimente. Damit sind diese modernen Systeme dem Tierversuch in allen Punkten überlegen.

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