Fischen-tut-weh

Kommerzieller Fischfang

Quelle: peta.de

Fische leiden enorm, wenn sie für ihr Fleisch gefangen und getötet werden. Gleich, ob sie mit Haken oder Netzen gefangen werden, empfinden Fische Angst, wie die erhöhte Herz- und Atemfrequenz zeigt - genau wie Menschen.

Zusammen mit unbeabsichtigten Opfern, darunter Delfine, Vögel und Schildkröten, werden die Fische in riesigen Trawlernetzen gefangen und stundenlang mit im Netz verfangenen Steinen und Schutt zusammengequetscht. Wenn sie aus den Meerestiefen heraufgezogen werden, erleiden Fische eine qualvolle Druckverminderung – oft zerreißt durch den enormen Innendruck ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen, und der Magen wird ihnen aus dem Maul herausgepresst. Dann werden sie an Bord geworfen, wo viele langsam ersticken oder zu Tode gequetscht werden. Andere sind noch am Leben, wenn ihnen Hals und Bauch aufgeschnitten werden.

Wie Fische aus der Hochsee in den Supermarkt

gelangen
Wie Staubsauger entfernen die Fabrik-Trawler in alarmierender Geschwindigkeit alles Leben aus den Meeren. 13 der 17 globalen Hauptfischereizonen sind erschöpft oder befinden sich im gravierenden Niedergang. Die anderen vier sind "überfischt" oder "leer gefischt".

Die modernen kommerziellen Fischer benutzen riesige "Fabrik"-Trawler von der Größe von Fußballfeldern, hoch entwickelte elektronische Geräte und Satellitenkommunikation, um Fische aufzuspüren. (Große Betriebe setzen außerdem Flugzeuge oder Hubschrauber ein!) Riesige, manchmal kilometerlange Netze erstrecken sich über das Meer und schlucken alles und jeden, einschließlich Schildkröten und Seeschwalben.

Ein Netztyp ist das Beutelnetz, das wie ein Beutel zusammengezogen und geschlossen wird. Der Einsatz von Beutelnetzen zum Fang von Gelbflossenthunen hatte wegen der Delfine, die sich zusammen mit den unter ihnen schwimmenden Thunfischen darin verstricken, einen Aufschrei der Öffentlichkeit zur Folge. Doch was ist mit den Thunfischen? Sie haben zwar nicht das Lächeln von Flipper, aber auch sie leiden. Auch für die Thunfische ist Unterwassersprengstoff, der zum Treiben von Delfinen eingesetzt wird, eine Angst- und Schmerzquelle, und durch die Druckwellen aus Unterwasserdetonationen kann Fischen die Schwimmblase platzen.

Die Trawler ziehen gewaltige Netze durchs Wasser und zwingen auf ihrem Weg alle Fische in das geschlossene Netzende. Stundenlang werden die eingefangenen Fische zusammengequetscht und umhergestoßen, zusammen mit im Netz verfangenen Steinen und Schutt. Durch das fortdauernde Umherstürzen und –ziehen im Netz rieben die Fische aneinander und feilten sich gegenseitig ihre scharfen Schuppen ab, berichtet der Autor William Warner über einen Transport, den er beobachtete.

"Ihre Flanken waren komplett wund gescheuert."

Die Trawler ziehen gewaltige Netze durchs Wasser
Die Trawler ziehen gewaltige Netze durchs Wasser und zwingen auf ihrem Weg alle Fische in das geschlossene Netz-ende. Quelle: peta.de

Wenn sie aus der Tiefe hochgezogen werden, erleiden Fische eine qualvolle Druckverminderung. Oft zerreißt durch den enormen Innendruck ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen, und Speiseröhre und Magen werden ihnen aus dem Maul herausgepresst.

Kleinere Fische wie Flundern werden gewöhnlich auf zerhacktes Eis gekippt: Die meisten ersticken oder werden von den nachfolgenden Fischen zerquetscht. Größere Fische wie Dorsche und Schellfische taumeln auf das Deck. Augenzeuge William MacLeish beschreibt, wie der Fang sortiert wird: Die Crew spießt die Fische mit kurzen, mit Stacheln besetzten Stangen auf und wirft dabei Dorsche hierhin, Schellfische dahin, Gelbschwänze dorthin. Dann wird den Fischen Hals und Bauch aufgeschnitten. In der Zwischenzeit werden die nicht erwünschten Fische (der "Beifang"), die manchmal den Großteil des Fangs ausmachen, über Bord geworfen, oft mit Mistgabeln.

An jedem beliebigen Tag können die Fischer um die 64 000 km Treibnetze auf der pazifischen Hochsee und Ankernetze in Küstengewässern aussetzen.

Die beschwerten Plastiktreibnetze hängen wie Vorhänge herunter, üblicherweise bis in eine Tiefe von 9 Metern. Da sie die Netze nicht sehen können, schwimmen die Fische hinein. Wenn sie nicht kleiner sind als die Maschen, kommen sie nicht weiter hindurch als mit dem Kopf. Bei dem Versuch, sich zurückzuziehen, hält das Netz sie an Kiemen oder Flossen fest. Viele Fische kommen um; andere kämpfen so verzweifelt in den scharfen Maschen, dass sie verbluten.

Weil Treibnetze unbewacht sind, können die darin verfangenen Fische tagelang leiden. Einige kommerzielle Fischer harpunieren noch immer große, wertvolle Fische (etwa Schwertfische, Tunfische und Haie) oder fangen sie einzeln mit Haken. Große Fische werden mittels Langleinen gefangen, bei dem ein Schiff sage und schreibe 48 km Leine abspult, die mit Hunderttausenden von Köderhaken besetzt ist.

Und das ist noch nicht alles! Beim Abschlachten von Milliarden von Meerestieren versenken die Trawler außerdem ins Meer: 450 000 Plastikbehälter, 26 Millionen Kilogramm Verpackungsmaterial aus Plastik und 149 Millionen Kilogramm Plastikfischnetze.

Bitte lesen Sie den Bericht eines Sachverständigen, über die intelligenten und emphatischen Fische sowie das Leid der Fische, welches Menschen ihnen antun:
ueber-die-kaelte-der-fische-und-die-kaltblueti.pdf [293 KB]
Peter H. Helmut Arras, http://www.akt-mitweltethik.de/

Außerdem stelle ich hier zwei Flyer, von Herrn Peter H. Arras, vor. Bitte lesen Sie die Informationen. Die Flyer dürfen ausgedruckt und verteilt werden.
Flyer über das Leben und Leid der Fische [630 KB]
Flyer über das Leben und Leid der Krebse/Hummer [542 KB]

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