Die Zwangstmast

Stopfleber

Krankheit, Angst und Schmerz
“Foie gras” - wörtlich übersetzt “Fettleber“ - ist ein kaum an Grausamkeit zu überbietendes Beispiel dafür, wie Menschen für eine vermeintliche „Delikatesse“ Tiere quälen und krank machen.

Die grausame Prozedur
Die Zwangsfütterung der Gänse bzw. Enten beginnt im Alter von 8 bis 10 Wochen. Zwei bis drei Mal täglich wird den jungen Vögeln ein ca. 20 cm langes Metallrohr in den Hals gerammt, um ein Kilo Getreide-Fett-Brei in den Magen zu pumpen. Nicht selten platzt den Tieren dabei der Magen und sie sterben qualvoll. Weitere Folgen sind klaffende Wunden am Hals, Knochenbrüche, Atemnot, Leberblutungen und Herzversagen. Nach 12 bis 21 Tagen des „Stopfens“, kurz bevor die Vögel an den Folgen der Zwangsernährung ohnehin sterben würden und ihre Leber bis auf das 10-fache des Normalgewichts angeschwollen ist, werden sie geschlachtet.

Stopfleber-Verbot
In Deutschland und 13 weiteren EU-Ländern ist die tierquälerische Zwangsmast verboten, nicht jedoch der Verkauf importierter Ware. Auch hierzulande gibt es noch verschiedene Feinkostläden, Restaurants und Hotels, in denen dieses Horrorprodukt angeboten wird.

Neben der kranken Leber wird auch das Enten- und Gänsefleisch der zwangsgestopften Tiere verkauft, das ebenfalls ein wichtiges Standbein der Stopfleberindustrie darstellt.

Schluss mit dieser Grausamkeit
Seit Jahren kämpfen Tierschutzorganisationen z. B. Peta dafür, dass in der gesamten Europäischen Union Stopfleber verboten wird. Dank der Hilfe von Menschen wie Ihnen waren viele unserer Aktionen bereits erfolgreich: So haben wir etliche Hotels, Restaurants und Versandhäuser davon überzeugen können, „Foie gras“ aus ihrem Sortiment zu verbannen!

Zitat: Macht gründet sich auf Erniedrigung

Zwangsstopfen von Enten Das Zwangsstopfen von Enten und Gänsen ist in mehreren Ländern verboten; Chicago verbot den Verkauf von Foie Gras 2006.

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